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Test-Ratgeber – Unser Mikrowellen-Testverfahren verständlich erklärt

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Test-Ratgeber – Unser Mikrowellen-Testverfahren verständlich erklärt

Wenn wir Mikrowellen testen, wenden wir ein umfangreiches und standardisiertes Testverfahren an, um alle Modelle untereinander vergleichen zu können. Jede Mikrowelle durchläuft den gleichen Testparcours, dem vergleichbare Messmethoden zu Grunde liegen. Die Ergebnisse dieser Tests entscheiden maßgeblich über das Ranking in unserer Bestenliste. Dazu analysieren wir die Ausstattung, das vorhandene Zubehör und zahlreiche subjektive Tests, die unsere erfahrenen Messtechniker aus dem CHIP Testlabor beurteilen.

Leistung – geht mit 40 Prozent in die Gesamtwertung ein

Neben dem Anschaffungspreis ist die Leistung einer Mikrowelle mit Sicherheit die wichtigste Komponente bei der Kaufentscheidung. Hersteller geben in der Regel lediglich die maximale Abgabeleistung in Watt an. Diese schwankt, je nach Modell, zwischen 700 und 1.000 Watt. In der Praxis entscheidet dieser Wert aber kaum zwischen „gut“ und „mittelmäßig“. In unserem Testverfahren nutzen wir eine ganz einfache Methode, um die effektive Leistung zu ermitteln. Wir nehmen ein 0,2-Liter-Glas, gefüllt mit Wasser, schalten die Mikrowelle auf höchste Leistung und warten bis eine eindeutig identifizierbare Blasenbildung entsteht. Dieser Zeitraum bestimmt eine Teilwertung. Weiterhin bewerten wir hier die Gleichmäßigkeit beim Erhitzen über das gesamte Volumen des Garraums. Ob die gesamte Fläche des Drehtellers erhitzt wird, zeigen Reisteigplatten, die bei Wärme ihre Struktur verändern. Wo keine Wellenbildung entsteht, kommt auch keine Hitze an. Mehrere Gläser Wasser – über den gesamten Drehteller verteilt – ermitteln die Gleichmäßigkeit in der Höhe. Hier messen wir den Temperaturunterschied zwischen den einzelnen Gläsern nach einem genormten Zeitraum.

Ausstattung – geht mit 30 Prozent in die Gesamtwertung ein

Die Ausstattungswertung enthält keine klassischen Messwerte. Stattdessen bewerten wir hier den Auslieferungszustand sowie das mitgelieferte Zubehör, das wir im Karton des Herstellers finden. Aber auch die Funktionsvielfalt zählt in diese Kategorie. So beantworten wir die Fragen, wie viele Automatikprogramme eine Mikrowelle bietet, ob ein Licht im Innenraum vorhanden ist, in wie vielen Leistungsstufen Sie die die Mikrowelle einstellen können und ob Zusatzfunktionen wie eine Heißluftfunktion vorhanden sind. Das Garraumvolumen – also der Platz, den die Mikrowelle im Inneren bietet – gehört zur Bewertung der Ausstattung. Mögliches optionales Zubehör, das mit Punkten belohnt wird, sind beispielsweise ein Grillrost, eine Pfanne für Pizzen und ein Griff für die Pizzapfanne.

Bedienung – geht mit 30 Prozent in die Gesamtwertung ein

Den Abschluss der Wertungskategorien macht die Bedienung. Natürlich stellen wir uns hier die Frage danach, wie leicht die Mikrowelle zu bedienen ist. Dazu gehören die verschiedenen Menüs, in denen Sie ein Automatikprogramm auswählen können. Wie schnell können wir eine bestimmte Leistungsstufe auswählen und wie leicht greifen wir auf etwaige Sonderfunktionen zurück? Je mehr wir ohne Blick in die Bedienungsanleitung lösen können, desto einfacher ist eine Mikrowelle am Ende auch zu bedienen. Zudem ermitteln wird, wie einfach die Mikrowellen zu reinigen sind. Gibt es beispielsweise störende Heizelemente oder besonders empfindliche Innenraum-Materialien? Wir leicht kommen wir mit dem Putzlappen überhaupt in jede Ecke des Garraums? Unter dem Strich steht dann die Bedienungsbewertung, die einen guten Teil des Gesamtergebnisses ausmacht.

Autor: Florian Holzbauer

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